Bündnis-Technik.de - Gewerkschaft ignoriert eigene Verträge zu Lasten der Belegschaft!

Gewerkschaft ignoriert eigene Verträge zu Lasten der Belegschaft!

Aufforderung an die ver.di, den Arbeitszeitkorridor auszusetzen

 

Der Tarifvertrag zum Arbeitszeitkorridor sieht eine Ausstiegsklausel vor. Denn in §6 Abs. 2 des Tarifvertrages zum Arbeitszeitkorridor heißt es:

"Sollten sich während der Laufzeit dieses Tarifvertrags maßgebliche Voraussetzungen und Bedingungen für die Anwendung des Arbeitszeitkorridors ändern, so werden die Tarifpartner unverzüglich über die Auswirkungen beraten und ggf. erforderliche Maßnahmen (insb. Aussetzen oder Beendigung des Arbeitszeitkorridors) vereinbaren."

Die Rahmenbedingungen sind erfüllt! Das Drohszenario eines Abbaus bis auf 1.100 Kolleginnen und Kollegen in HAM ist nicht mehr gegeben. Die Situation hat sich komplett ins Gegenteil verkehrt. Die Gewerkschaft ver.di wurde durch uns mehrfach in den Betriebsversammlungen vom September 2018, Dezember 2018 und März 2019 aufgefordert, aufgrund der eindeutig veränderten Rahmenbedingungen der Einhaltung des Tarifvertrags nachzukommen und den Arbeitszeitkorridor zu beenden oder auszusetzen.

Gewerkschaft verweigert beharrlich ihre Arbeit

Es ist also nicht die Schuld des Arbeitgebers, dass sich nichts ändert, denn das ist sein Interesse - sondern der Ball liegt einzig und allein bei der noch in diesem Betrieb vertretenen Gewerkschaft. Den Druck aufrechtzuerhalten ist die einzige Möglichkeit, eine Verbesserung für unsere ENG Kollegen zu erreichen. Die Untätigkeit der noch in diesem Betrieb zuständigen Gewerkschaft zeigt, dass ein Wechsel der gewerkschaftlichen Vertretung offensichtlich zwingend erforderlich ist - und das so schnell wie möglich! Nähere Informationen hierzu gibt es auf  "Ich gehe mit!".

Diese und viele weitere Punkte, die wir vertreten und die ganz einfach umsetzbar wären, werden von der Gewerkschaft und von ihren Vertretern im Betriebsrat ignoriert. Wir halten daran fest. Dies sind unsere zusätzlichen Argumente die es erforderlich machen, für eine starke Gewerkschaft zu werben, die uns auch tatsächlich vertritt. Es ist ganz einfach unsere Pflicht, dies zu tun - im Namen unserer Kolleginnen und Kollegen.

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